31 Dez. Markttrends für Verkäufer – Die Preistrends von 2026 und wie Sie davon profitieren
2026 wird das Immobilienjahr der Gewinner und Verlierer: Während die Preise in manchen Regionen weiter steigen, droht in anderen eine Korrektur. Wer jetzt die richtigen Trends erkennt, kann einen marktgerechten Verkaufspreis erzielen.
Preisentwicklung 2026: Wo es Aufwärts geht und wo die Preise stagnieren oder sinken
Obwohl die Zinswende abgeschlossen ist und die Inflation wieder unter Kontrolle zu sein scheint, entwickeln sich die Immobilienpreise in verschiedenen Regionen weiterhin unterschiedlich. In den großen Städten wie Berlin, München, Hamburg und Frankfurt sowie in den dynamischen Vororten rund um Stuttgart, Köln und Düsseldorf wird für 2026 ein Anstieg der Quadratmeterpreise um vier bis sieben Prozent erwartet. „Die kontinuierliche Zuwanderung, der Mangel an Fachkräften und das begrenzte Bauland treiben in diesen Gebieten die Nachfrage in die Höhe“, erklärt Dr. Werner Gross von RE/MAX Regensburg.
In Städten der zweiten und dritten Reihe, wie Leipzig, Dresden, Bremen oder Duisburg, könnte hingegen eine Phase der Stagnation eintreten. In einigen ostdeutschen Regionen und im Ruhrgebiet könnten die Preise bei älteren Immobilien ohne energetische Modernisierung sogar um bis zu fünf Prozent fallen. Michael Müllner von RE/MAX Regensburg fügt hinzu: „Besonders ältere Bestandsobjekte ohne energetische Sanierung sind von dieser Entwicklung betroffen.“
Attraktive Lagen: Warum bestimmte Regionen 2026 besonders gefragt sein werden
Zu den Gewinnern im Jahr 2026 zählen die sogenannten „Green Cities“ und Metropolregionen mit starkem Arbeitsmarkt. München bleibt weiterhin sehr gefragt: „Die Kombination aus Technologiebranche, hoher Lebensqualität und begrenztem Wohnraum treibt hier die Preise weiter nach oben“, so Dr. Werner Gross. Auch in Berlin, insbesondere in Stadtteilen wie Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg sowie in den östlichen Vororten, bleibt die Nachfrage hoch, da junge Familien und internationale Fachkräfte weiterhin Interesse zeigen.
Ein weiterer Fokus liegt auf Regionen mit hervorragender Verkehrsanbindung und Nähe zu Universitäten. Städte wie Freiburg, Heidelberg, Potsdam und die entlang der A8 zwischen München und Augsburg profitieren vom Trend zum Homeoffice und dem Boom im Bereich Klimaschutz. „In diesen Gebieten suchen Käufer nicht nur nach Wohnraum, sondern auch nach Lebensqualität und sind bereit, dafür mehr zu investieren“, erläutert Michael Müllner.
Strategische Vorbereitung: So machen Sie Ihre Immobilie für den Markt 2026 attraktiv
Wer plant, 2026 seine Immobilie zu verkaufen, sollte jetzt aktiv werden. Energieeffizienz wird zu einem entscheidenden Faktor: „Ein Haus mit Energieklasse A oder B kann im Durchschnitt 15–20 Prozent mehr erzielen als ein vergleichbares Objekt mit schlechterer Energieklasse“, sagt Dr. Werner Gross. Investitionen in Dämmung, neue Fenster, Photovoltaikanlagen oder moderne Wärmepumpen können sich lohnen.
Auch die Ausstattung spielt eine Rolle: „Smarte Heizsysteme, schnelles Internet, Räume, die für das Homeoffice geeignet sind, und ein gepflegter Garten sind heute Standard“, betont Michael Müllner. Zudem ist das richtige Timing entscheidend. Wer im Frühjahr 2026 verkauft, hat gute Chancen auf eine starke Nachfrage. Bis dahin sollte die Immobilie optisch und technisch optimiert werden, idealerweise mit professioneller Unterstützung.
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Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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