21 Jan. Förderung für Familien – so Immobilie finanzieren
Steigende Kaufpreise, knappe Angebote und hohe Zinsen haben den Traum vom eigenen Haus für viele junge Haushalte spürbar erschwert. Mit dem KfW-Programm „Wohneigentum für Familien“, häufig auch als „Jung kauft Alt“ bezeichnet, gibt es attraktive Finanzierungsmöglichkeiten für den Erwerb von Bestandsimmobilien. Welche Voraussetzungen gelten und wie kann die Förderung sinnvoll in die persönliche Immobilienstrategie eingebunden werden.
Wie das Förderprogramm Familien unterstützt
Der Förderansatz konzentriert sich auf eine einfache, aber effektive Strategie: Anstatt sich nur auf Neubauten zu fokussieren, legt der Staat besonderen Wert auf bestehende Immobilien. Ältere Häuser und Wohnungen in Regensburg, Schwandorf, Straubing und Ostbayern bieten oft hervorragende Wohnqualität in etablierten Nachbarschaften und haben Potenzial für Modernisierungen. „Für junge Familien eröffnet sich hier die Möglichkeit, eine Immobilie zu erwerben, die sonst möglicherweise finanziell unerschwinglich wäre,“ erklärt Dr. Werner Gross, Geschäftsführer von RE/MAX Regensburg. Die KfW bietet zinsgünstige Darlehen mit besseren Konditionen als traditionelle Bankkredite. Das erleichtert nicht nur den Hauskauf, sondern trägt auch zur nachhaltigen Nutzung bestehender Wohnräume bei. „Kommunen profitieren durch die Reduzierung von Leerständen und die Belebung der Ortskerne,“ ergänzt Michael Müllner, ebenfalls Geschäftsführer bei RE/MAX Regensburg.
Bedingungen und Kriterien der Förderung
Nicht alle Käufergruppen sind automatisch förderberechtigt, da das Programm speziell auf Haushalte mit minderjährigen Kindern abzielt. Das zu versteuernde Einkommen darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten, um eine gezielte Unterstützung sicherzustellen. Gefördert wird der Kauf von bestehenden Wohnimmobilien, wobei sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen infrage kommen. „Es ist wichtig, dass die Immobilie selbst genutzt wird, da die staatliche Hilfe auf die private Eigennutzung ausgelegt ist,“ betont Dr. Werner Gross. Die Höhe des Darlehens ist begrenzt, sodass eine zusätzliche Finanzierung in der Regel notwendig bleibt. Dennoch kann der KfW-Kredit einen erheblichen Unterschied machen, indem er die monatliche Belastung reduziert und mehr finanziellen Spielraum für Renovierungen oder energetische Sanierungen schafft.
Der Förderkredit als Teil der Gesamtfinanzierung
In der Praxis entfaltet die Förderung ihre Wirkung am besten, wenn sie als Bestandteil eines durchdachten Finanzierungskonzepts genutzt wird. Käufer kombinieren häufig den KfW-Kredit mit Eigenkapital, einem Bankdarlehen und möglicherweise weiteren Förderprogrammen, etwa für energetische Sanierungen. „Ein erfahrener Finanzierungspartner kann helfen, die verschiedenen Bausteine optimal aufeinander abzustimmen,“ erklärt Michael Müllner. Ebenso wichtig ist eine realistische Einschätzung der Nebenkosten, von der Grunderwerbsteuer über Notarkosten bis hin zu möglichen Sanierungsaufwendungen. „Wer frühzeitig plant und sich umfassend beraten lässt, kann den Hauskauf entspannt angehen,“ fügt Dr. Werner Gross hinzu. Für Familien in Ostbayern eröffnet sich so die Möglichkeit, bezahlbares Wohneigentum zu erwerben und ein Zuhause nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Der Immobilienmarkt spielt dabei eine entscheidende Rolle. In vielen Regionen, einschließlich Regensburg, Schwandorf und Straubing, lassen sich mit Geduld und professioneller Unterstützung geeignete Bestandsobjekte finden, die Preis und Lage in Einklang bringen. „Makler mit lokalem Know-how können passende Angebote identifizieren und Käufer durch den gesamten Prozess begleiten,“ erläutert Michael Müllner. In Kombination mit der KfW-Förderung entsteht ein realistischer Weg ins Eigenheim, der vor wenigen Jahren für viele Familien noch unvorstellbar gewesen wäre.
Möchten Sie herausfinden, ob Sie von der Familienförderung profitieren können? Wir analysieren Ihre Situation, strukturieren Ihre Finanzierung und begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg in Ihr neues Zuhause.
Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © fizkes/Depositphotos.com
FIN_KAU_6





Sorry, the comment form is closed at this time.